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U.I.T.GERMANY
Deutscher Challenger Yacht Club - GER
È la prima sfida tedesca all'America's
Cup in 154 anni. United Internet Team Germany (precedentemente noto
come progetto Fresh 17), sarà guidato sull'acqua dallo skipper
danese Jesper Bank che vanta due medaglie d'oro e anche esperienza in
America's Cup, essendo stato skipper del team svedese nell'edizione
2002/2003.
Il team ha acquistato la barca di Mascalzone Latino edizione 2002 e
l'ha ribattezzata GER 72. Con questo scafo, modificato per la versione
5 della Classe, parteciperà alla stagione 2005.
United Internet Team Germany parteciperà a tutti i Louis Vuitton
Acts da qui al 2007. Le prime regate saranno quelle degli Atti 4 e 5
di Valencia, che inizieranno il 16 giugno. Regaterà poi vicino
casa nelle acque svedesi di Malmö-Skåne alla fine di agosto
e chiuderà la stagione agonistica in Sicilia con i Trapani Louis
Vuitton Acts 8&9.
United Internet Team Germany ha iniziato tardi rispetto ad altri concorrenti
ma l'esperienza di Bank aiuterà a superare molti degli ostacoli
che i team nuovi devono generalmente affrontare. Il team tedesco merita
attenzione costante perché percorrerà velocemente la sua
curva di apprendimento.
Das Team
Das United Internet Team Germany
Teamarbeit ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Teilnahme am
32. America´s Cup in Valencia. Deshalb arbeitet ein professionelles
Team an Land eng und Hand in Hand mit der Segelmannschaft zusammen,
um sich den Traum von der ältesten und begehrtesten Sporttrophäe
der Welt zu erfüllen:
Sailing Crew
Die Crew besteht aus einer Mischung von Cup-erfahrenen internationalen
Profis und einer Auswahl an Newcomern sowie bekannten deutschen Seglern.
Skipper Jesper Bank sichtet mehr als 200 ambitionierte Segler, mit denen
die ersten Qualifikationsregatten und Trainigseinheiten bestritten werden.
Shore Crew
Auch an Land gibt es viel zu tun - deshalb gibt es dort die sogenannte
Shore Crew: Sie unterstützt die Segelmannschaft tatkräftig
bei den täglichen Aufgaben. Zu der Shore Crew gehören beispielsweise
Schiffsbauer, Segelmacher, die Logistik, Catering und vieles mehr.
Management & Yacht Club
Das Management der deutschen Kampagne setzt sich zusammen aus Uwe Sasse
(Syndikatschef) und Eberhard Magg (Leiter Technik).
Willy Kuhweide steht dem eigens gegründeten "Deutscher Challenger
Yacht Club e.V." als Kommodore vor. Der ehemalige Olympiasieger
(Tokyo 1964) hat United Internet Team Germany für den 32. America´s
Cup offiziell angemeldet.
Skipper Jesper Bank
Jesper Bank
2-facher Olympiasieger und AC-Skipper
"Beim UNITED INTERNET TEAM GERMANY haben mich die professionelle
Vorbereitung und Leidenschaft der Menschen im Team überzeugt. Das
findet man im AC nur noch beim Team Alinghi.
Mit 5 bis 6 erfahrenen Profis und 10 athletischen Nachwuchsseglern kann
man bereits beim 32. Cup durchaus bis ins Halbfinale kommen. Schließlich
will ich den AC gewinnen. Wer mich kennt, weiß, sonst würde
ich gar nicht erst antreten."
Sailing CV
Er ist seit 12 Jahren Verkaufs- und Entwicklungsmanager bei Elvstrøm
Sails Ltd. - ist fest verwurzelt im Profi-Segeln. Das zeigte Olympiagold
1992 in Barcelona und 2000 in Sydney. Nach dem olympischen Sieg 2000,
war er Skipper beim Schwedischen America's Cup Projekt "Victory
Challenge".
Zusammen mit der Bronzemedaille in Pusan 1988 und vielen Welt- und Europameisterschaftsauszeichnungen
hat er sich neben Paul Elvstrøm in Dänemark als einer der
erfolgreichsten Olympiaathleten und Segler bewiesen.
Momentan bietet Jesper Bank als Partner von "Olympeak Coaching"
mit anderen Spitzenathleten und Spezialisten Seminare zu Entwicklungsstrategien,
Teambildung u.v.m. an. Sein Motto: "Wir schaffen Engagement für
Vision und erfolgreiches Denken."
Die Crew des United Internet Team
Die Positionen auf der Yacht
Die Aufstellung Board eines America's Cuppers ist abhängig von
den Stärken des jeweiligen Teams und seiner taktischen Marschrichtung.
Grundsätzlich lassen sich jedoch folgende Aufgaben unterscheiden:
Vordeck-Crew
Die Vordeck-Crew organisiert das Setzen, Bergen sowie Stauen des Vorsegels
und des Spinnakers. Sie verantworten den Manöverablauf.
Grinder
Die Muskelpakete an Board eines Cuppers sind die Grinder. Sie bedienen
die sogenannten Coffee-Grinder (Kaffee-Mühlen) und setzen mittels
Muskelkraft die Segel oder holen die Schoten dicht. Die Coffee-Grinder
sind Kurbel-Anlagen, die über Carbon Achsen miteinander gekoppelt
werden können.
Trimmer
Die Trimmer bedienen die Schoten und sind zuständig für die
optimale Feineinstellung aller Segel.
Afterguard
Die Afterguard umfasst als eine Art Kommandozentrale die wichtigsten
Positionen an Board einer Rennyacht: Neben dem Skipper sind das je nach
teaminterner Präferenz der Stratege, der Taktiker, der Navigator
sowie der Steuermann.
Der Yacht Club
DCYC - Deutscher Challenger Yacht Club e.V.
Der Deutsche Challenger Yacht Club e.V. (DCYC) wurde am 2. August 2004
in München gegründet. Die Gründungsmitglieder sind Yachtclubs,
die über die nötige
Deutscher Challenger Yacht Club e.V. Größe und den notwendigen
Hintergrund verfügen, eine deutsche AC-Kampagne optimal zu repräsentieren.
Dazu gehören der Norddeutsche Regatta Verein (NRV) Hamburg, der
Verein Seglerhaus am Wannsee (VSaW) Berlin und der Bayerische Yacht-Club
(BYC) am Starnberger See.
Kommodore des Vereins ist der deutsche Segel-Olympiasieger von 1964,
Willy Kuhweide. Kuhweide war viele Jahre Leiter des Piloten-Ausbildungszentrums
der Deutsche Lufthansa AG in Phoenix, Arizona (USA), und ging 2003 in
den Ruhestand. Inzwischen wohnt er in Küssnacht am Vierwaldstädter
See und zu einem großen Teil in Arizona.
Stellvertretender Kommodore des DCYC e.V. ist der NRV-Vorsitzende Gunter
Persiehl aus Hamburg. Als Schatzmeister fungiert der 1. Vorsitzende
des BYC, Manfred Meyer aus Starnberg. Koordinator des DCYC e.V. ist
Rolf Bähr. Der Berliner ist Vorsitzender des Ältestenrats
im VSaW.
Der DCYC e.V. meldet die deutsche UNITED INTERNET TEAM GERMANY-Kampagne
bei der Société Nautique de Genève (SNG) für
den 32. America's Cup offiziell an. SNG ist der Yachtclub des amtierenden
Cup-Verteidigers Alinghi und somit formal für die Ausrichtung des
Cups im Jahr 2007 verantwortlich.
Der DCYC e.V. wird in den nächsten Monaten versuchen, weitere Segelvereine
als Mitglieder zu werben, um eine möglichst breite und bundesweite
Unterstützung des Teams zu garantieren. Auch private Interessenten
können Mitglied des Clubs werden.
Die America's Cup-Yachten
Zum ersten Mal trafen bei den Louis Vuitton Acts 4 & 5 alle zwölf
teilnehmenden Syndikate des 32. America's Cups aufeinander. Zudem bestritten
die Teams vor Valencia erstmalig eine Regatta mit den nach Version 5
umgebauten ACC-Yachten. Diese sollen noch gleicher sein als in den Cups
zuvor, um die Chancengleichheit auf dem Wasser zu erhöhen. Die
Version 5 lässt den Designern also weniger Spielraum.Das 58 Seiten
starke Regelwerk schreibt verschärfte Eckdaten vor, die alle Boote
ähnlicher machen. Die Yachten sind danach etwa 26 Meter lang und
zirka 4 Meter breit. Der Tiefgang beträgt 4,10 Meter. Der Mast
ragt rund 33 Meter in die Höhe. Zudem wurde die Crewgröße
von 16 auf 17 Personen erhöht. Der "Gast" an Bord ist
jetzt der 18. Mann. Wer niemanden mitnimmt, muss ein Strafgewicht von
100 Kilogramm an Board nehmen.
Mit dabei ist auch das United Internet Team Germany mit seiner "GER-72".
Um den Start von Skipper Jesper Bank und seiner Crew zu ermöglichen,
war seitens der Technikabteilung ein immenser Kraftakt nötig, der
einem kleinen Wunder gleicht. Innerhalb von nur sechs Tagen wurde ein
gebrauchter Cupper, die Ex-"Mascalzone Latino" (ITA-72), so
umgebaut, dass er dem neuen, strengen Reglement des America's Cups (Version
5) entspricht.
Nur dank des übermenschlichen Einsatzes der achtköpfigen Mannschaft
um Technikdirektor Eberhard Magg, die bis zu 20 Stunden pro Tag arbeiteten,
wurde der Traum eines deutschen Cuppers so früh Wirklichkeit. Denn
normalerweise werden für einen solchen Umbau knapp zwei Monate
gebraucht. Auf Elba wurden die Vorgaben des Berliner Konstrukteurs Axel
Mohnhaupt umgesetzt.
Der Rumpf wurde an der Wasserlinie im Bugbereich um 15 Zentimeter verlängert
und die Kielbombe um eine Tonne Blei erleichtert, damit das deutsche
Boot das vom neuen Regelwerk vorgeschriebene maximale Gesamtgewicht
von 24 Tonnen einhält. Davon wiegt die Kielbombe nun "nur"
noch etwa 19 Tonnen. Aber nicht nur die Gewichte der Yachten sollen
ähnlicher werden, auch die Segelflächen haben vorgeschriebene
Maße. So umfasst die Gesamtsegelfläche am Wind zirka 320
Quadratmeter, wovon das Großsegel rund 215 Quadratmeter ausmacht.
Ein Spinnaker zieht die AC-Yachten auf Vorwindkurs mit einer Segelfläche
von etwa 510 Quadratmetern.
Yacht Club: Deutscher Challenger Yacht Club
Country: Germany (GER)
Syndicate Established: 2005
Syndicate Head: Uwe Sasse
Team Leader: Andreas John
Helmsman: Jesper Bank